unser Wirt kurz vor High Noon (... immer wieder Sonntags kommt die Ernüchterung !)

... das Leben ist hart genug, der Stammtisch tut das Übrige !
 

des Gasthauses zum "Grünen Baum" und des Stammtisches
 


...aber so dramatisch wie oben dargestellt ist es nicht immer. Denn auf unsere  Wirtsleut sind wir richtig stolz. Sie zeichnet eigentlich alles aus, was man in so einem kleinen   Dorfgasthaus sucht. Freundlichkeit, Geselligkeit, Sympathie und natürlich gutes Bier und eine hervorragende Küche.

Es ist schon etwas dran an der  Kochkunst der  Wirtin und der  gemütlichen Atmosphäre im "Grünen Baum". Oder würden sonst viele  Breitenauer  Vereine hier, in diesen  Räumlichkeiten ihre Veranstaltungen durchführen ?
Und das seit dem  1. Weltkrieg, als noch die  Vorfahren der  Weissenbachers den Kochlöffel schwangen. Im Familienbesitz ist das Haus übrigens seit mehr als 125 Jahren. Erbaut wurde der "Grüne Baum" schon 1847 von einem Mühlenbesitzer, der für die  Ausspeisung seiner Arbeiter und Fuhrwerker sorgte.

Unwahrscheinlich  wie das  Gasthaus seither mit den  Geschicken des  Dorfes, der  Ein- wohner und der örtlichen Vereine verknüpft ist. Da ist einmal die Feuerwehr - die seit ihrem Gründungsjahr 1880  fast all ihre Veranstaltungen hier durchführt. So ist der Kirtag
im Juni jeden Jahres, schon zu einem traditionellen Höhepunkt des  Dorfgeschehens geworden. Bei herrlichem Wetter, im schattigen Gasthausgarten, unter riesigen Kastanien- bäumen ein Frühschoppen des örtlichen  Musikvereines zu  genießen, ist  wahrlich eine Wohltat.

Wöchentliche Höhepunkte sind weiters diverse Geselligkeitsrunden, wie jener der  Rythmikgruppe, die  seit ihrer  Gründung  1984 immer Dienstag abends  für Stimmung  sorgt. Der Sonntag Vormittag jedoch, ist den Jägern,  Schnapsern und zu guter letzt, unserem Stammtisch vorbehalten.
Aber auch der Bauernbund, der Gesangverein, der Sportverein und  Funktionäre  anderer organisierter Gruppierungen (z.B. JVP, Jungfeuerwehr, Dorfjugend usw.) wissen das Engagement der Weissenbachers zu schätzen.

So lautet auch ein Grundprinzip unserer Wirtsleut Christa und Gerd Weissenbacher:
"Wir werden uns immer bemühen, unsere Gäste nie zu enttäuschen !"

"Ein Hoch auf die Wirtsleut !"
 

Leider konnte im Frühjahr 2004 unsere allseits beliebte
Wirtin Christa Weissenbacher den Kampf gegen eine
heimtückische Krankheit nicht gewinnen und ist viel zu
früh von uns gegangen. Sie wird uns aber immer
in positiver Erinnerung sein und wir werden
ihrer bei zahlreichen Ereignissen gedenken.

Auf Grund des traurigen Ereignisses um das Ableben unserer Christa zog sich der Gastronom Gerd Weissenbacher noch im selben Jahr in den verdienten Ruhestand zurück. Für die Übernahme des Gasthauses fand sich mit Franz und Tanja
Tauchner ein junges Breitenauer Paar, das ab nun die Geschicke der
Breitenauer Wirtshauskultur mitgestalten darf.
Wir vom Stammtisch werden die Junggastronomen bei ihrem Weg in ihr neues berufliches Umfeld so weit es in unseren Möglichkeiten liegt tatkräftigst
unterstützen und wünschen ihnen alles Gute.
...das neue Wirtenpaar ab August 2003 - Franz und Tanja Tauchner

 
  Denn ein guter  Dorfwirt ist auch so etwas wie ein Seelenhirt.
  Die Menschen kommen nicht nur zu ihm, um Durst zu löschen.
  Ein Gastwirt hat ein offenes Ohr für seine Gäste, er schenkt
  nicht nur ein, sondern er beschenkt auch.
  Ein einfühlsamer Wirt fühlt mit den Menschen.
  Die Menschen kommen wegen der gemütlichen Atmosphäre,
  der guten Küche, des guten Weines wegen. Das gehört dazu.
  Doch mehr noch ist es die gemütliche Ansprache, die
  Freundlichkeit, die unaufdringliche Zuwendung des Wirtes
  und seines Personals zu den Menschen.

  Den Hunger zu stillen und den Durst zu löschen ist zu wenig,
  wenn nicht der Durst der Seele gelöscht werden kann.
  Das Dorfgasthaus ist eine Tankstelle der Seele und der
  Dorfwirt ist jene Stelle, wo die Dorfseele ihren Durst löscht.
 

Nun aber zur Chronologie unseres Stammtisches.
Ursprung war eigentlich der bereits 1934 gegründete Sparverein, bei dem immer
jüngere Subkassiere der späten 50er- und der 60er Jahre  nachdrängten und so die ältere Generation allmählich ablöste. Aus dieser Verpflichtung gegenüber dem Sparverein wuchs immer mehr ein Team mit Gespür für Heiterkeit, Frohsinn und Unternehmungslust. Jeder einzelne ist bestrebt,  Gedanken und Ideen beizutragen und bei deren Realisierung auch mitzuhelfen. Obwohl oft unterschiedlichste Meinungen und Ansichten vorherrschen, gelingen oft tolle

 Vorhaben und Aktionen

 - eben wie  ich  meine, durch  Toleranz und  Zusammengehörigkeitsgefühl.  Durch diese Einstellung haben wir in den letzten Jahren sehr viele schöne  Stunden  miteinander  verbracht. Ich hoffe, so wird es auch in den nächsten Jahren weitergehen und bin mir sicher, das es auf- und um unseren Stammtisch, noch  sehr viel Spaß und  Frohsinn geben wird.
  
Mit freundlichen Grüßen

Der Präsident dieses Stammtisches
  


Dorfwirtshäuser

  haben als pulsierende Zentren des ländlichen
  Raumes unverzichtbare Bedeutung. Hier wird
  Politik gemacht, hier passiert Kultur, und hier
  ist Geselligkeit zu Hause - auch hier finden

Herz und Seele Heimat !

 

 
  "Hier darf das Dorf noch wirklich Dorf sein !"
 

   created : 24. April 2000 ***** last Update : 21. Jänner  2009

Best results with Netscape 3.0(or higher) or MS-Internet Explorer 3.0 (or higher) !
Best viewed - 1024 x 768 or higher (and small fonts) !